Forstinger ist Österreichs größter PKW-Reifenfachhändler - 121x in Österreich.
Die breite und tiefe Sortimentsgestaltung in Verbindung mit den Dienstleistungsangeboten Reifenservice und -depot ermöglichen eine Kundenbetreuung über den gesamten Lebenszyklus des Autos.
Unser Reifensortiment orientiert sich an den regionalen Anforderungen und den aktuellen Testergebnissen der Autofahrerclubs und umfasst die stärksten Marken und Testsieger.
Eine Übersicht über unsere aktuellen Komplettradangebote finden sie hier: Sommer Kompletträder 2010 (PDF - 13,47 MB) .
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Mehraufwand (z.B. erschwerte Demontage), Kleinmaterial und Entsorgung werden zusätzlich verrechnet. Einbau- und Montagefixpreise gelten nur für bei Forstinger gekaufte Artikel.
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Reifenbegriffe von A bis Z
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ABCDEFGH I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
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ABE bedeutet Allgemeine Betriebserlaubnis und gilt für ein Fahrzeugmodell oder ein Zubehörteil.
Achtung: Verwendet man nicht freigegebene Räder oder Reifen, dann erlischt mit der Betriebserlaubnis auch die komplette Fahrzeugzulassung – einschließlich Versicherungsschutz!Das Abriebsbild eines Reifens liefert dem Fachmann wertvolle Hinweise auf nicht optimale Einstellungen oder eventuelle Schäden am Fahrwerk (Achsgeometrie, Stoßdämpferdefekt etc.). Deshalb sollte man seine Reifen regelmäßig von einem Fachbetrieb prüfen lassen (ca. alle 10.000 -15.000 km).
ABS, das Anti-Blockier-System, verhindert bei Vollbremsung das Blockieren der Räder. Vorteil: Das Auto bleibt lenkbar! Bei trockener, feuchter und nasser Fahrbahn ist der Bremsweg in der Regel gleich oder kürzer als beim gleichen Fahrzeug ohne ABS. Auf Neuschnee oder Rollsplitt kann der ABS-Bremsweg u.U. geringfügig länger sein.
Achtung: Im Notfall das Bremspedal “hart” treten, vom Pulsieren des Pedals darf man sich nicht irritieren lassen.Die Achsposition zeigt dem Fachmann, wo genau ein Reifen eingesetzt wurde. Das ist wichtig, denn ein Reifen muss auf der Lenkachse ganz andere Kräfte übertragen als auf der Antriebsachse. Dabei ist natürlich auch die Antriebsart zu berücksichtigen. Unabhängig von der Antriebsart gilt allerdings: Die besseren Reifen gehören auf die Hinterachse (siehe auch "Räderwechsel")!
Airpumping lautet der Fachbegriff für das, was beim Abrollen des Reifens passiert. Das Fahrzeuggewicht presst den Reifen mit großem Druck auf die Fahrbahn, sodaß beim Abrollen die Luft mit hoher Geschwindigkeit aus den Profilkanälen strömt. Bei hoher Geschwindigkeit entstehen Pfeif- und Zischgeräusche, die sich jedoch durch geschickte Variation der Profilanordnung reduzieren lassen.
Alterung von Gummi ist ein natürlicher Prozess, während dessen sich Elastizität und Haftfähigkeit geringfügig verändern. Dieser Prozess erfolgt sehr langsam und kann durch spezielle Alterungsschutzmittel im Reifen weiter verzögert werden. Dennoch sollte man z.B. einen Reservereifen, der mehr als 6 Jahre unbenutzt im Kofferraum lag, nicht zusammen mit völlig neuen Reifen fahren!
Aquaplaning nennt man das Aufschwimmen des Reifens auf einer Wasserschicht. Dieser Effekt stellt sich abhängig von Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Profiltiefe und -aufbau, Luftdruck und Radlast ein. Das Fahrzeug kann dann keine Lenk- oder Bremskräfte mehr übertragen. Hinweis: Bei Aquaplaning das Lenkrad in der gleichen Position stehen lassen und auch bei seitlichem Abdriften nur leicht gegenlenken!
ASR ist die Abkürzung für Antriebs-Schlupf-Regelung, eine elektronische Steuerung, die dafür sorgt, daß beim Beschleunigen nur soviel Motorkraft an die Antriebsräder übertragen wird, wie diese auch verkraften können. Dadurch wird das Durchdrehen der Räder auf glatter Fahrbahn verhindert.
Auswuchten – so nennt man das Ausgleichen von statischen oder dynamischen Unwuchten am Rad-Reifen-System, die durch ungleiche Massenverteilung verursacht werden und Vibrationen hervorrufen. Das Auswuchten ist unverzichtbar, um ungleichen Verschleiß am Reifen und Schäden an der Radaufhängung zu vermeiden und den Fahrkomfort zu gewährleisten (siehe auch Feinwuchten).
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Die BDS*-Lamelle ist der Name für ein einzigartiges Lamellensystem von Michelin (*Bi-Direktionales-System) und bezeichnet eine in zwei Richtungen orientierte, selbstsperrende Lamelle. Ihre enorme Steifigkeit sorgt für besseres Bremsen und Beschleunigen und optimiert das Handling auf trockener und nasser Fahrbahn. BDS-Lamellen werden beim Michelin Alpin und beim Pilot Alpin in H eingesetzt.
Der Bremsassistent unterstützt den Fahrer bei einer Notbremsung. Hintergrund ist die Tatsache, daß die meisten Autofahrer in kritischen Situationen nicht stark genug auf die Bremse treten.
Funktion: Ein Sensor erfaßt das abrupte Zurückgehen vom Gas und das schnelle Niedertreten des Bremspedals, ein Magnetventil belüftet blitzschnell den Bremskraftverstärker, der dann den vollen Bremsdruck aufbaut. Der Bremsassistent verkürzt den Bremsweg aus 100 km/h um bis zu 45 %.Bremsplatten können durch eine Blockierbremsung entstehen. Bei entsprechend hoher Ausgangsgeschwindigkeit "radieren" die Reifen dabei so heftig über die Fahrbahn, daß sie an der Blockierstelle unter großer Hitzeentwicklung lokal abgeschliffen werden. In der Regel “schlagen” die Reifen danach so stark, daß sie ausgetauscht werden müssen.
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Das CBC (Cornering Brake Control), eine Weiterentwicklung von ABS (siehe dort), macht Bremsvorgänge in Kurven noch sicherer und kontrollierbarer. Jedes einzelne Rad wird dosiert abgebremst, um das Schieben über die Vorderachse (Untersteuern) oder das Ausbrechen des Hecks (Übersteuern) beim Bremsen in Kurven zu minimieren.
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Drainage kommt (wie zahlreiche Begriffe rund ums Auto) aus dem Französischen und bedeutet soviel wie “Wasserableitung” aus dem Profil. Ein Reifen muß eine gute Drainagewirkung aufweisen, um sicheres Fahrverhalten bei Nässe zu gewährleisten. Per Computersimulation kann man die Entwässerungsgeschwindigkeit eines Profils berechnen und den Reifen aquaplaningsicher machen. Man unterscheidet zwischen Längs- und Querdrainage.
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ECE 30 bezeichnet eine europäische Richtlinie, die auf dem Reifen durch die "E-Nr." dokumentiert wird. Die E-Nr. ist für jede Reifenausführung individuell und besagt, daß der jeweilige Reifen die Prüfkriterien ECE 30 bestanden hat. Seit 1.10.1998 dürfen in Deutschland (in anderen europäischen Ländern wie Österreich, Frankreich, Großbritannien schon seit einigen Jahren) Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden, nur noch mit E-Nr. in den Verkauf gelangen. Die ECE 30 schützt den Verbraucher u.a. vor groben Sicherheitsmängeln, die z.B. bei Billigimporten auftauchen können.
"Elektronische Reifen" - ein Denkmodell für die Reifentechnik von morgen. Die Vision: Im Reifen eingebaute Sensoren sollen die Fahrbedingungen (Nässe, Kälte, Kurven, Geschwindigkeit, etc.) erfassen und die Reifen des Fahrzeugs automatisch auf die aktuelle Situation einstellen.
ESP, das Elektronische Stabilisierungs-Programm, wird von einigen Fahrzeugherstellern auch anders benannt und ist durch den "Elchtest" berühmt geworden. Dieses System greift in kritische Fahrsituationen ein und hilft dem Fahrer durch gezielt dosiertes Bremsen und Beeinflussung des Motordrehmoments, das Fahrzeug bei Geradeaus- wie bei Kurvenfahrten besser zu kontrollieren.
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Fabrikatsbindung heißt: Ein Fahrzeughersteller läßt für ein Fahrzeugmodell nur bestimmte Reifenfabrikate zu. Besonders sehr schnelle Fahrzeuge benötigen W- oder ZR- Reifen. Reifenfabrikate und Reifentypen, die vom Hersteller zugelassen sind, werden im Kfz-Schein angegeben oder bei späterer Umrüstung im Rädergutachten genannt (siehe auch ABE). Seit Anfang 2000 ist die Reifenfabrikatsbindung für PKW-Reifen aufgehoben. Unabhängig vom Eintrag in den Papieren ist jedes Reifenfabrikat zulässig. Ausnahme: reine ZR-Reifen. Für sie ist die Freigabe des Herstellers und ein Eintrag in den Papieren notwendig.
Feinwuchten ist ein Muß, zumindest für die Räder von PKW-Lenkachsen. Auf diese Weise werden Restunwuchten, die durch geänderte Radzentrierung, Nabe und Bremsscheibe auftreten (siehe auch Auswuchten), direkt am Kfz ausgeglichen.
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Grip bedeutet Haftung (s. dort), ist ein Begriff aus dem Rennsport und bezeichnet die Fähigkeit spezieller Reifen, auf der Piste förmlich "festzukleben". Grip erreicht man durch weiche Gummimischungen und Reifenarbeitstemperaturen von 100 - 120°C. Allerdings halten diese Reifen in der Regel nur einige hundert Kilometer.
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Haftung bezeichnet die Fähigkeit einer Laufflächen-Gummimischung, sich möglichst intensiv mit der Straße zu verbinden, wobei Experten zwischen der Makro- und Mikrorauigkeit des Straßenbelags unterscheiden. Haftung bei Nässe und insbesondere bei Schnee wird durch eine ausgefeilte Lamellentechnik (siehe dort) und spezielle Gummimischungen erreicht.
Das Herstellungsdatum eines Reifens läßt sich an der mit den Buchstaben DOT beginnenden Identifizierungsnummer auf der Reifenflanke ablesen. Die letzten drei Ziffern stehen für die Kalenderwoche und das Jahr, z.B. 049 = 4. Woche 1999. Ein zusätzliches Dreieck hinter der letzten Ziffer zeigt an, daß der Reifen aus den 90er Jahren stammt. Seit dem Jahr 2000 ist die DOT-Nummer vierstellig, z.B. 4200. Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche an, hier die Woche 42. Die beiden letzten Ziffern 00) definieren das Baujahr, in diesem Beispiel das Jahr 2000. 01 bedeutet entsprechend 2001.
Homologation nennt man die technische Freigabe eines Reifens für ein bestimmtes Automodell. Der gesamte Freigabeprozess wird von den Automobilherstellern sehr streng gehandhabt, rund 60 Prüfpunkte finden dabei Berücksichtigung. Für den Reifenproduzenten bedeutet jede Freigabe eine Bestätigung der Produktqualität.
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Karkasse nennt man die Grundkonstruktion eines Reifens. Die Karkasse ist der entscheidende Festigkeitsträger eines Reifens und wird durch Gürtel und Laufstreifen komplettiert. In der Regel bestehen Karkassen aus gummiummantelten Textilseilen, hergestellt aus Kunstfasern wie Rayon oder Nylon.
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Lamellenreifen wurden schon in den 30er Jahren erfunden, um mehr Haftung auf rutschigem Kopfsteinpflaster zu erzielen. In den 80er Jahren entwicklte man aus Lamellenreifen den modernen Winterreifen mit exzellentem Grip auf Schnee und Eis.
Laufrichtungsbindung heißt: Reifenprofile werden so konstruiert, daß sie in vorgeschriebener Laufrichtung abrollen müssen. Das bewährt sich immer öfter und bringt Vorteile bei den Reifenleistungen (Geräuschentwicklung, Nässe-Eigenschaften) sowie bei der Kraftübertragung auf Schnee und Eis.
Lenkpräzision von Reifen oder Fahrzeugen – darunter versteht man deren Fähigkeit, möglichst exakt in eine Kurve ein- und auszulenken sowie das Fahrverhalten im Kurvenverlauf selbst. Hochleistungsreifen (Y, ZR) sind in der Regel besonders lenkpräzise.
Load-Index (Tragfähigkeitskennzahl) ist eine meist zweistellige Zahl am Ende der Größenbezeichnung: z.B. 175/70 R 13 82 T. Die Zahl 82 gibt Aufschluss über die Tragfähigkeit des Reifens. Tragfähigkeitsindex 82 bedeutet z.B. 475 kg Tragfähigkeit pro Reifen.
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Matchen ist ein Reifenmontage-Verfahren, das zum optimalen Rundlauf des Reifens beiträgt. Dabei werden die Rundlaufabweichungen von Rad und Reifen so miteinander kombiniert, daß sie sich gegenseitig weitgehend neutralisieren. Matchen wird vor dem eigentlichen Auswuchten durchgeführt!
Mischbereifung sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Unterschiedliche Reifentypen auf Vorder- und Hinterachse können das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Insbesondere Winterreifen gehören "rundum" montiert.
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Pannensichere Reifen oder Reifen mit Notlaufeigenschaften sind heute bereits handelsüblich. Auch mit platten Reifen kann man nun noch 200 km weit fahren, und das mit 80 km/h. Ein plötzlicher Luftverlust des Reifens (siehe dort) verliert so ebenfalls seinen Schrecken. Weitere Vorteile dieser revolutionären Pneus: Verringerung von Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch, besseres Fahrverhalten, konstruktive Vorteile für den Fahrzeughersteller.
PR bedeutet Ply Rating (Lagenzahl) - eine nur bei Leichttransporter-Reifen gelegentlich gebrauchte Bezeichnung für verschiedene Tragfähigkeitsklassen. Früher, im Zusammenhang mit Diagonalreifen, bezeichnete man mit PR die Anzahl der Karkasslagen. Ein 8 PR-Reifen besitzt mehr Tragfähigkeit als ein 6 PR-Reifen. Die PR-Zahl ist heute durch den Load-Index (siehe dort) ersetzt.
Von der Profiltiefe hängt ab, wie gut ein Reifen auf feuchten, nassen, verschneiten oder lockeren Untergründen haftet. Je geringer die Profiltiefe eines Reifens, desto eher schwimmt er auf Wasser auf. Zwischen Straßen- und Reifenoberfläche bildet sich dann ein gefährlicher Film, ein Vorgang, den man auch Aquaplaning nennt. Sicherheitshalber sollte man die Profiltiefe regelmäßig prüfen. In Österreich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Zur komfortablen Kontrolle arbeiten die meisten Firmen Abnutzungsanzeiger in die Hauptprofilrillen ihrer Reifen ein. Wo diese Stellen zu finden sind, verrät ein kleines BIB-Symbol im Schulterbereich.
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Radialreifen wurden 1948 eingeführt. Ihr Prinzip beruht bis heute auf einer klaren Trennung der Funktionen im Reifenunterbau - radial angeordnete Karkasslagen für besseres Einfedern und stabilisierende Gürtellagen unter der Lauffläche. Effekt war eine erhebliche Steigerung der Reifenleistung bei praktisch allen wichtigen Anforderungen. Im Vergleich zu den in der Frühzeit des Automobils üblichen Diagonalreifen mit mehreren schräg überkreuzten Karkasslagen liefen schon die ersten Radialreifen mehr als doppelt so lange. Auch in Bezug auf Nässe-Grip, Fahrpräzision, Kurvenhaftung und Komfort ergaben sich dramatische Verbesserungen.
Räderwechsel von vorn nach hinten und umgekehrt sind immer sinnvoll und werden nach ca. 10.000 bis 15.000 km empfohlen. Durch Räderwechsel werden die Reifen gleichmäßiger abgefahren und können später komplett ausgetauscht werden. Sollte man nur zwei neue Reifen montieren lassen, dann gehören diese “besseren” Reifen immer auf die Hinterachse, unabhängig von der Antriebsart (gilt auch bei Allrad). Denn die Haftung der Reifen auf der Hinterachse entscheidet über die Führung des Fahrzeugs insbesondere in Kurven.
Reifenrecycling, also die materielle Wiedergewinnung von Gummi (Reifen, Kautschukprodukte), ist heute zwar noch Zukunftsmusik, aber schon Gegenstand der Forschung. Derzeit führt man Altreifen der Energiegewinnung zu oder nutzt sie zerkleinert als Gummigranulat (ohne Stahlseile) z.B. für Wulstbänder, Parkbänke, Sportböden und Flüsterasphalt.
Reinforced ist eine zusätzliche Bezeichnung für PKW-Reifen, die extra verstärkt wurden. So können sie bei erhöhtem Luftdruck höhere Lasten tragen und sind darüber hinaus gegen mechanische Verletzungen besser geschützt.
Das Reserverad liegt oft in einem Dornröschenschlaf. Im Ersntfall hat der Ersatzreifen dann nicht genügend Luft. Anderes häufiges Problem: Die Radmuttern der Aluräder passen nicht auf das übliche Stahlrad! Tipp: Reserverad in den turnusmässigen Reifenwechsel mit einbeziehen. Das gilt natürlich nicht für Noträder. Wichtig auch: Luftdruck prüfen nicht vergessen!
Rollwiderstand nennt man die Kraft, die ein rollender Reifen dem Vortrieb entgegensetzt. Dieser Widerstand entsteht vor allem durch die "Walkarbeit" des Reifens, d.h. durch seine Verformung beim Durchlaufen der Bodenaufstandsfläche. Erstaunlich, aber wahr: Bis etwa 100 km/h ist der Rollwiderstand größer als der Luftwiderstand des Fahrzeugs! Deshalb werden "Grüne Reifen" immer wichtiger. Dieser innovative Pneu reduziert den Rollwiderstand um 30%, was zu einer Senkung des Treibstoffverbrauchs um bis zu 5% führt und eine entsprechende Umweltentlastung zur Folge hat.
Runderneuerte Reifen sind ökologisch interessant, weil nach dem "ersten Reifenleben" rund 3/4 der eingesetzten Rohstoffe wiederverwertet werden können - in Form der Karkasse. Auf diese wird ein neuer Laufstreifen aufvulkanisiert, wobei der Reifen ein "neues" Profil erhält. Besonders bei größeren Reifen, z.B. bei Lkw, ist der Einsatz runderneuerter Reifen sinnvoll und wirtschaftlich.
Die Rundlaufpräzision von Reifen kann man fühlen und messen. Allerdings spüren die meisten Autofahrer den Unterschied erst dann, wenn sie ihr Auto rundum neu bereifen.
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Sägezahn nennen Reifentechniker den ungleichmäßigen Abrieb an den Querkanten von Profilblöcken in Laufrichtung des Reifens. In fortgeschrittenem Stadium verursachen Sägezähne oft lästige Vibrationen und Laufgeräusche. Das läßt sich vermeiden, wenn man zwischen Vorder- und Hinterachse rechtzeitig wechselt. In hartnäckigen Fällen sollte man allerdings den Reifenfachmann um Rat fragen (siehe auch Räderwechsel).
Schlupf ist der Unterschied zwischen dem geometrischen Radumfang und der tatsächlich zurückgelegten Strecke bei einer Radumdrehung. 100% Schlupf liegt vor, wenn die Räder durchdrehen oder blockieren. Je größer also die Antriebs- oder Bremskräfte, desto größer der Schlupf. Auch wenn man es nicht bemerkt: Ein geringes Maß an Schlupf ist beim Fahren immer vorhanden - daher der Reifenverschleiß!
Einseitiger Schulterabrieb stellt sich vor allem dann ein, wenn die Position des Rades zur Fahrbahn nicht optimal ist. Dann sollte man die Spur bzw. den Sturz überprüfen. Beidseitiger Schulterabrieb geht meist auf Unterluftdruck (siehe dort) oder Überlast zurück. Wer sportlich und mit hohem Landstraßenanteil (Kurven!) fährt, wird von erhöhtem Reifenabrieb auf den Außenschultern betroffen, auch dann, wenn die Achseinstellung korrekt ist. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Reifen auf der Felge zu drehen und von rechts nach links zu tauschen. Ausnahme: laufrichtungsgebundene Profile!
Silikat ist ein in jüngster Zeit häufig verwendeter Füllstoff für Kautschukmischungen (chemisch als Kieselsäure bekannt). Mit Silikat lässt sich der Nässe-Grip von Reifen verbessern und der Rollwiderstand senken.
Slicks – so nennt man die profillosen Rennsport-Reifen mit extrem haftfähiger Laufflächenmischung. Bei Nässe kommt man mit Slicks schnell in Schwierigkeiten, dann werden profilierte Regenreifen gebraucht. Für den Alltag sind Slicks deshalb ungeeignet. Außerdem halten sie selten länger als 1.000 km.
Speed Index ist ein Geschwindigkeits-Symbol, ein Buchstabe am Ende der Größenbezeichnung, der über die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit des Reifens Auskunft gibt.
z.B. 195/65 R15 91 H
- S = bis 180 km/h
- T = bis 190 km/h
- H = bis 210 km/h
- V = bis 240 km/h
- W = bis 270 km/h
- Y = bis 300 km/h
- ZR = über 240 km/h
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Traktion nennt man die Fähigkeit, Motorleistung durch Verzahnung mit der Fahrbahnoberfläche in Vortrieb umzusetzen. Auf trockener Straße ist Traktion kein Problem. Erst bei Nässe, Schnee oder Eis wird die Traktion mangelhaft. Dann spielen Haftfähigkeit der Gummimischung und Profilform (Lamellenreifen für Schnee) die entscheidende Rolle (s. Lamellen).
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Überluftdruck ist fast ebenso schädlich wie Unterluftdruck. Stoßdämpfer und Komfort leiden, die Bodenhaftung verschlechtert sich und zudem nutzen sich die Reifen meist schneller und ungleichmäßig ab (Mittenabrieb).
Uniformity nennen Reifentechniker die Fertigungsgenauigkeit eines Reifens. Uniformity ist Voraussetzung für perfektes und ruhiges Abrollen - ohne störende Geräusche und Vibrationen. Je besser die Uniformity des Reifens, desto leichter lässt sich das Rad auswuchten.
Unterluftdruck ist heutzutage leider eher die Regel als die Ausnahme. Die Reifen werden immer besser, Konsequenz: Nachlässigkeit bei der Wartung. Wer mit zu wenig Luft fährt, hat viele Nachteile und geht Sicherheitsrisiken ein: Beeinträchtigung der Dauerfestigkeit, eventueller Reifenausfall, schwammiges Fahrverhalten, reduzierte Kilometerleistung der Reifen, erhöhter Kraftstoffverbrauch. Deshalb gilt: Alle 14 Tage den Luftdruck kontrollieren, und zwar bei kalten Reifen!
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Ventile ermüden ebenso wie Reifen, vor allem dann, wenn es sich - wie bei Stahlrädern durchweg üblich - um Gummiventile handelt. Starke Zentrifugalkräfte, Straßenschmutz und Bremsabrieb setzen den Ventilen zu.
Ventilkappen - die unscheinbarsten Teile am Rad haben dennoch große Bedeutung: Sie schützen das eigentliche Ventil vor Schmutz und Feuchtigkeit und garantieren völlige Dichtheit des Rad-Reifen-Systems.
Vibrationen am Lenkrad stammen in der Regel von schlecht ausgewuchteten Reifen, was durch Matchen (siehe dort) des Reifens oft abgestellt werden kann. Vibrationen können aber auch durch ein fehlerhaftes bzw. abgefallenes Auswuchtgewicht oder durch eine nach einer Gewaltbremsung entstandenen Bremsplatte (siehe dort!) ausgelöst werden. Der Reifenfachmann erkennt die Ursache des Problems und berät Sie kompetent.
VTS-Lamelle bedeutet Variable Thickness Sipe und bezeichnet ein Lamellensystem für Hochleistungsreifen bis 240 km/h - mit “selbstblockierenden” Lamellen für optimale Kraftübertragung, hervorragendes Handling und überlegene Lenkpräzision. VTS-Lamellen werden beim neuen Pilot Alpin in V eingesetzt.
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Winterreifen mit ihren speziellen Profilen und Gummimischungen bieten größtmögliche Sicherheit bei allen winterlichen Straßenbedingungen. Häufig nicht bekannt ist die Tatsache, sodaß Gummimischungen von Winterreifen bei niedrigen Temperaturen später aushärten und deshalb schon bei unter ca. 7° C kürzere Bremswege und somit mehr Sicherheit ermöglichen, und das auf trockener wie nasser Fahrbahn.
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Y-Lamellen sind eine Erfindung für Winterreifen. Raffiniert geformte y-förmige Profilschnitte führen zu einer Verdoppelung der Profilkanten nach ca. 1/3 Laufzeit. Das Ergebnis ist genial: Trotz abnehmender Profiltiefe ergibt sich ein sensationell guter Winter-Grip (siehe "Lamellenreifen" und "Alpin").
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Z-Lamellen sind Z-förmig zum Radmittelpunkt hin angeordnet. Dadurch ergibt sich ein Abstützeffekt, der gute Traktion, ausgezeichnete Haftung und messerscharfe Lenkpräzision (s. jeweils dort) ermöglicht. Z-Lamellen werden überwiegend bei Winterreifen und im Hochleistungsbereich eingesetzt. Je nach gewünschter Leistungsfähigkeit sind gleichläufige und gegenläufige Z-Lamellen-Ausführungen erhältlich.
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Allgemeine Tipps zur richtigen Reifenbehandlung
Weiterlesen1. REIFENDRUCK
Der Reifendruck sollte immer den entsprechenden Empfehlungen des Reifenherstellers entsprechen und mindestens alle 14 Tage und zusätzlich vor dem Antritt längerer Reisen überprüft werden. Dabei darf das Reserverad nicht vergessen werden. Die Kontrolle des Reifendrucks sollte immer bei kalten Reifen erfolgen, denn Reifen erwärmen sich während der Fahrt sodaß der Druck nicht mehr korrekt festzustellen ist. Zu geringer Reifendruck führt zu Überhitzung der Reifen und kann irreparable Schäden zur Folge haben. In extremen Fällen ist die Zerstörung des Reifens die Folge.
2. BESCHÄDIGUNGEN
Beschädigungen an Reifen können auch durch schwere Stöße - beim Fahren über Bordsteinkanten oder durch Schlaglöcher - entstehen. Lange Fahrten auf schlechten Straßenoberflächen sollten vermieden werden. Hier können Beschädigungen entstehen, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt auswirken.
3. REGELMÄßIGE ÜBERPRÜFUNGEN
Untersuchen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Beschädigungen wie Abschürfungen, Risse und Blasen. Fremdkörper, die in den Reifen eingedrungen sind, können die Reifenstruktur beschädigen. Auf jeden Fall müssen solche Beschädigungen von einem Reifenspezialisten untersucht werden, da sie die Lebensdauer eines Reifens erheblich herabsetzen können.
4. ALTE REIFEN HABEN EINIGES HINTER SICH
Lassen Sie niemals gebrauchte Reifen aufziehen, wenn Sie nicht über deren Vorgeschichte informiert sind. Reifen altern auch, wenn sie nicht oder nur gelegentlich benutzt werden. Risse in der Lauffläche oder in den Flanken, manchmal begleitet von einer Verformung der Karkasse, sind ein untrügliches Zeichen für Alterung. Lassen Sie gebrauchte oder alte Reifen von einem Reifenspezialisten untersuchen. Dann können Sie sicher sein, daß Sie diese weiter benutzen können.
5. KÜMMERN SIE SICH UM IHREN RESERVEREIFEN
Egal, in welchem Zustand sie sich befinden - Reifen, die älter als sechs Jahre sind, müssen gründlich überprüft werden. Reservereifen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Oft handelt es sich um ältere Reifen. Im Falle des Einsatzes eines solchen Reifens sollte man besonders vorsichtig weiterfahren und ihn so bald wie möglich auswechseln.
6. DAS PROFIL
Die Profiltiefe sollte regelmäßig überprüft werden. Je geringer die Profiltiefe, desto größer die Aquaplaninggefahr. Im Profil befinden sich Indikatoren für das Maß der Abnutzung. Sie werden bei einer Profiltiefe von 1,6 mm sichtbar. In diesem Fall sollten Sie auf nasser Straße besonders vorsichtig fahren.
7. UNDICHTER REIFEN
Wenn ein Reifen Luft verliert, muß so schnell wie möglich angehalten werden. Vor allem natürlich aus Sicherheitsgründen. Das Weiterfahren mit einem Reifen, der zu wenig Luftdruck hat, zerstört die Karkasse. Undichte Reifen müssen immer zur Untersuchung demontiert werden, um sicherzustellen, daß keine Sekundärschäden entstanden sind.
8. REPARATUREN
Wenn es nötig - und möglich - ist, einen Reifen zu reparieren, muß diese Arbeit immer von einem Spezialisten ausgeführt werden, und zwar so schnell wie möglich, um strukturelle Beschädigungen auszuschließen. Nur ein Reifenspezialist kann die Verantwortung dafür übernehmen, daß Überprüfung und Reparatur des Reifens sachgemäß ausgeführt werden.
REIFENGAS
NITRALiFE™ PLUS Reifenfüllgas ist ein Spezialgasgemisch, welches statt der bisher üblichen Druckluft für die Befüllung von Reifen verwendet wird.
Es wurde für den Einsatz in der Luftfahrt und im Automobilrennsport entwickelt, wo höchste Ansprüche an die Sicherheit gestellt werden.Es ist ein absolut unschädliches, unbrennbares und inertes, bzw. äußerst reaktionsträges Gasgemisch.
NITRALiFE™ PLUS Reifenfüllgas ist die vorteilhafte Lösung auch für jene Autofahrer, die hohe Ansprüche an ihre Reifen stellen und ein Höchstmaß an Sicherheit suchen.
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NITRALiFE™ PLUS Reifenfüllgas ist frei von Sauerstoff, Feuchtigkeit, Ölspuren und anderen Verunreinigungen, welche bei der üblichen Druckluft vom Kompressor zu finden sind. Diese Verunreinigungen sind oft Ursache für Risse in der Reifenkarkasse.
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Mehr über die Technik
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Durch den dadurch entstehenden ungenügenden Reifendruck und den Betrieb des Fahrzeuges unter höchster Belastung, entsteht eine ungewollte, gefährliche Überhitzung, die eine Entzündung im Reifen begünstigt und zu einem der gefürchteten Reifenplatzer führen kann.
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- Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Führerschein oder Personalausweis)
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Zusätzlich für Nicht-EU-Bürger:
- Nachweis von mind. 2 Jahren Aufenthalt in Österreich und 6 Monaten durchgehender Beschäftigung (Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung oder Niederlassungsnachweis).
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Was Sie bei der Auswahl beachten sollten
WeiterlesenFolgende Schritte bringen Sie zum richtigen Reifen:
1. Winter-, Sommer- oder doch Ganzjahresreifen?
Sommerreifen werden speziell für trockene oder regennasse Straßen, insbesondere aber für hohe Temperaturen entwickelt.
Winterreifen sind speziell an winterliche Bedingungen angepasst und das Anlegen ist in Österreich vom 1. November bis 15. April gesetzlich vorgeschrieben.
Wer das Auto aber nur gelegentlich und für kurze Strecken nutzt, für den können Ganzjahresreifen eine sinnvolle Alternative sein.2. Reifengröße
Die für Ihr Auto geeigneten Reifengrößen können Sie aus den Fahrzeugpapieren herauslesen, z.B. in österreichischen Zulassungsscheinen unter Punkt A13.
Sie können die Reifengröße aber auch direkt am montierten Rad ablesen. Diese Methode empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie Ihre neuen Reifen auf die alten Felgen montieren lassen möchten.3. Qualität
Nicht jeder Reifen ist für alle Ansprüche geeignet und nicht immer erfordert es den teuersten Reifen. Durch Testberichte und Beratung vom Fachpersonal können Sie leicht in Erfahrung bringen, welche Reifen für Ihre Zwecke am Besten geeignet sind.



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