Winterreifen Info zurück

Winterreifen (M&S oder M&SE)

Für den Gesetzgeber und die Exekutive gelten Winterreifen dann als Winterausrüstung, wenn in der Seitenwand eine M+S-Gravur (auch MS, M.S., M&S) vorhanden ist und die Profiltiefe über ¾ der Lauffläche bei PKW und Radialreifen noch über 4 mm, bei Diagonalreifen 5 mm beträgt (bei NFZ / Bussen und Radialreifen über 5 mm und bei Diagonalreifen 6 mm). Diese Regel gilt im PKW-Bereich auch für M+S gekennzeichnete Ganzjahresreifen.

Kennzeichen eines Winterreifens sind Winterprofile, die sich durch die so genannten „Lamellen“ in den Profilblöcken, sowie spezielle Laufflächenmischungen kennzeichnen.

Aufgabe der Lamellen ist es, die Antriebs- und Bremskräfte, durch Öffnen und Schließen zu übertragen. Eine Die ausgereifte Lamellentechnik und entsprechende Laufflächenmischung Technologie gewährleistet bei Außentemperaturen unter 7°C auf nassen und verschneiten Fahrbahnen optimalen Grip, insbesondere beim Bremsen.

Aus 80 km/h verlängert sich beispielsweise der Bremsweg mit Sommerreifen auf verschneiter Fahrbahn trotz ABS um 42 m - Meter, die die Sicherheit gefährden.

Bremsweg Winterreifen
Bremsung aus 60 km/h bei winterlichen Temperaturen

Seit 1. Jänner 2008 dürfen bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) Lenker eines Pkw, eines Kombikraftwagens oder eines Lkws mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5t, ihr Fahrzeug nur dann in Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind.

  • Forstinger